Lebendiges Mitgefühl

Was berührt dich? Wann fliessen deine Tränen? Warum berührt dich eine Situation, eine Geste, ein Ereignis? Rührung kommt immer aus dem Herzen. Sie aktiviert das Herzchakra und kommt aus der Tiefe deiner Seele, Sie ist Teil deiner Menschlichkeit und Teil deiner göttlichen Abstammung.

Durch Zufall sah ich heute morgen auf t online das Video, in dem sich der katholische Papst liebevoll um eine Polizistin kümmert, die vor seinen Augen vom Pferd gefallen ist.
Er hätte nicht aus dem schützenden Papamobil austeigen müssen. Seine Security war sicher entsetzt. Doch Mitgefühl, Liebe und Menschlichkeit überwiegen! Franziskus zeigt auch als Papst, das er Vorbild ist. Er traut seinen Instinkten, folgt der Intuition, die aus den Tiefen seiner Seele aufsteigt. Franziskus ist ein lebendiges Symbol des mitfühlenden Handelns.

Übrigens bin ich keine Katholikin! Aber wie oft begegnet uns Menschlichkeit? Wirkliche Menschlichkeit, keine der unzähligen ausschließlich  demonstrativen und auf Presse und Öffentlichkeit abziehlenden Schau-Demonstrationen? Wie oft sehen wir jemanden aus dem Herzen heraus handeln? Spontan agieren? Franziskus handelt, zeigt liebevolle Fürsorge?

Wie oft stehen Menschen nur hilflos dabei, wenn etwas passiert? Und wie oft mutieren sie zu Schaulustigen und „Gaffern“ eines Unglücks?
Liebevolle Fürsorge und Mitgefühl zeigt uns dagegen das Potential, das in uns schlummert! In jedem Menschen!  Wenn du dich ebenfalls berühren und inspirieren lassen möchtest, hier ist das Video:

Chance auf Neubeginn

Lichtspiele am Ammersee / Foto H.Klug

Über die Wendezeit 2012 wird viel geschrieben, das Jahr weckt viele Hoffnungen und  – leider auch viele Ängste. Nostradamus und die Maya werden zitiert, Prophezeiungen kriechen aus allen Ecken und Enden.

Man sollte sich von all dem Geunke jedoch nicht verschrecken lassen, denn das Jahr 2012 und die Folgejahre eröffnen uns die Chance auf einen Neubeginn. „Yes, we can“ hat der amerikanische Präsident Barack Obama vor seinem Amtsantritt immer wieder betont. Ja, wir können. Die Betonung liegt dabei auf dem Wir. Wir alle gemeinsam können etwas bewegen. Wir können in unserem eigenen Leben Ordnung schaffen, unseren Mitmenschen mit Liebe und Wohlwollen begegnen. Wir können vergeben, ohne uns klein zu machen, oder klein machen zu lassen. Wir können die kollektive Opferrolle verlassen. Denn wir sind keine Opfer, wir sind Gestalter. Wir können Dinge bewegen und wir sollten es endlich tun.

Der astrologische Hauptaspekt, der für diese weitgreifenden Veränderungen steht, ist das Uranus-Pluto Quadrat. Dieser Aspekt ist jetzt sehr dicht. Beide Planeten stehen in Verbindung mit Merkur, dem Trickster, Händler, Denker, Wandler, Zweiseitigen. Es ist eine unruhige Zeit, voller Überraschungen. Die Veränderungen betreffen das öffentliche Leben, die Wirtschaft, den Handel. Politik, Banken und Versicherungen werden nicht umhinkommen, sich zu erneuern. Altes Denken muß überprüft werden, vieles hält dem Wandel nicht stand.

Auch Privat werden wir gefordert. Unsere persönlichen Beziehungen stehen auf dem Prüfstand. Wie kommt man jetzt am besten über die Runden? Indem man versucht sich selbst treu zu sein, auf die innere Stimme hört, sich kein X für ein U vormachen lässt. Indem man sich nicht manipulieren lässt, sich nicht unter Druck setzen lässt, aber auch selbst nicht manipuliert. Handeln dann, wenn es notwendig ist und dort wo es notwendig ist. Sich trauen, etwas zu bewegen.

Umbruch und Wandel sind nicht immer leicht. Eine Geburt kann schmerzhaft sein, aber sie bringt neues Leben. Die Astrologin Verena Bachmann spricht von einer großen Symphonie mit Orchester, Pauken und Trompeten, aber auch sanften Harfentönen. Sie schlägt vor, im eigenen Leben zum Dirigenten zu werden. Mir gefällt dieser Vergleich. Führt er doch hinaus aus der evolutionär überholten Opferrolle und hinein ins pralle Leben.

Am astrologischen Sternenhimmel hat der Planet Neptun momentan eine weitere Hauptrolle übernommen. Er bietet uns die Chance mehr Mitgefühl zu entwickeln, fördert die Künste, Musik und Spiritualität. Wir alle, egal welchen Glaubens wir sind, können uns mit dieser universalen Liebe verbinden. Wir können Liebe, Weisheit und Mitgefühl auf die Erde zu bringen. Durch unser Denken,Tun und Handeln.