Erfrischung to go

Wassertreten nach Kneipp /Foto H.Klug

Hurra, es ist warm! Endlich Sonnenschein satt! Genau genommen ist es bereits so heiß, daß ich dringend eine Erfrischung brauche. Kein Problem. Wozu wohne ich in Bad Wörishofen, der Stadt des Wassers. Dank Sebastian Kneipp, dem Gründer der Hydrotherapie gibt es hier die in Deutschland wohl höchste Dichte an Wassertretbecken. Es wimmelt nur so von ihnen und ich kann mir nach Lust und Laune jederzeit kalte Füße holen.

In der heimlichen Hauptstadt des Wassers gleicht kein Becken dem anderen. Kurpark, Ostpark, Kurverwaltung, Innenstadt, Hotels, Firmen, Kirchen, Wald- und Wanderwege, alle haben eine Wassertretstation. Wohin man auch blickt und geht, überall ist eines der so gesunden (Kneipp!) wie vergnüglichen und kühlen Becken zu finden. Selbst die örtliche Polizeistation hat einen eigenen Pool für die Füße. Je nach Lust und Laune kann ich meine ermatteten Glieder im Edelsteinbecken erfrischen oder im Storchengang durch das eiskalte Bachwasser staken.

Bei dem schönen Wetter sind alle vor und in den Becken zu finden, Kurende, Tagesausflügler, Kinder und Jugendliche. Nicht zu vergessen die Anwohner. Bei den Kids sind die Wasserbecken auch aus einem anderen Grund beliebt. Abends, wenn die Gäste schlafen, deponieren sie ihre Limo- und Bierkästen in dem ein oder anderen Becken zur Kühlung. Leider weiß das auch die Bad Wörishofener Polizei und versetzt dem abendlichen Treiben immer wieder schnell ein Ende.

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