Bernie & Chet – Wenn Chet ermittelt bleibt kein Auge trocken

Jung, weiblich, mit einem Hauch von Honig, Kirsche und dieser sonnenfarbigen Blume, die am Straßenrand wächst. So riecht Madison, das Opfer in einem Entführungsfall, den „Bernie und Chet“ aufzuklären haben. Das Besondere an diesem Krimi ist, das er komplett aus der Sicht eines Hundes erzählt wird. Die zahlreichen Actionszenen sind so spannend, weil die Ich-Erzählung auf einem Erleben beruht, das Riech, Seh- und Fühlorientiert ist. Wenn Chet über den Fall nachdenkt, bleibt er immer Hund. Sein untrüglicher Jagdinstikt irrt nie. Wenn er handelt, handelt er meist instinktiv. Zu seiner eigenen Überraschung sieht er sich Knurren, Schwanzklopfen, den Verbrecher (krr!) am Bein packen und Herrchen freudig an den Hals springen.

Eine Mischung aus altem Leder, Nerzmänteln und ein Hauch von Tomate

Chet ist der wohl pfiffigste Hund der amerikanischen Kriminalliteratur. Vor dem Mischlingsrüden mit den zwei verschiedenfarbenen Ohren ist kein Verbrecher sicher. Sein untrüglicher Jagdinstinkt, sein Humor und sein großes Herz erobern die Herzen der Leser aus aller Welt. Eigentlich wäre Chet ja gerne Polizeihund geworden. In seiner Klasse war er jedenfalls der Beste. Aber bei seiner Hundeprüfung, … Chet erinnert sich dunkel, kam irgendwie eine Katze dazwischen.

Sein mangelndes Erinnerungsvermögen und sein überschäumender Spieltrieb sind denn auch die größten Schwächen des cleveren Hundes. Aber was Gerüche angeht, ist sein Gedächtnis einsame Spitze. Chet selbst riecht vorzüglich. Sein eigener Geruch ist eine Mischung aus altem Leder, Salz und Pfeffer, Nerzmänteln und einem Hauch von Tomate. Der beste Menschengeruch, den er kennt, ist der von Herrchen Bernie. In gewisser Hinsicht sogar ein bißchen hundeähnlich und sehr, sehr gut.

Ein neuer Fall spült Geld in die Kasse

Bernie Little, Privatdetektiv und zweibeiniger Partner von Chet, hat einen neuen Auftrag erhalten. Eine 15-jährige Schülerin, intelligent, hübsch und aus gutem Hause ist unter mysteriösen Umständen verschunden. Die Mutter ist verzweifelt, der Vater (riecht nach Katze!!!) ist Bauunternehmer, mysteriös und viel zu sorglosl Merkwürdig auch, daß offenbar niemand Lösegeld fordert. Bernie bekommt einen dicken Scheck als Vorschuß und macht sich auf die Suche nach Madison. Schon bald hat Chet kaum noch Zeit für ausführliche Nickerchen, Bellkonzerte mit Nachbarhund Iggy oder das Spielen mit Tennisbällen.

Die richtige Frau, Hundekekse und die Russenmafia

Bernie, seit seiner Scheidung in chronischen Finanznöten ist ein Privatdetektiv vom alten Schlag. Im Valley nahe der mexikanischen Grenze verdient er sein Geld hauptsächlich mit der Beschattung untreuer Ehemänner und Ehefrauen. In seinem früheren Leben als Policeofficer hat er schon schwerere Fälle erfolgreich gelöst. Jetzt ist er gezwungenermaßen wieder Single und sein Privatleben ist so chaotisch wie seine Finanzen. Bernie liebt die Gerechtigkeit und nimmt gerne mal einen Drink zu viel. Und er braucht dringend eine Frau, meint Chet, der es nicht ertragen kann, wenn sein Herrchen leidet. Die hübsche Reporterin Suzie, die ihn für eine Lokalreportage bei seiner Arbeit begleitet und ihn mit Robert Mitchum in der Rolle des Philip Marlowe vergleicht, wäre da genau die Richtige. Das Herz von Chet jedenfalls hat sie mit einem stets verfügbaren Vorrat bester Hundekekse sofort erobert. Aber was versteht ein Hund schon vom merkwürdigen Gefühlswirrwarr der Menschen.

Bevor es zum Happy-End kommt, wird erst Chet, dann sein Herrchen entführt, sie begegnen der Russenmafia, besuchen Gangsterbosse und essen Hundespaghetti.

Stephen King ist bekennender Chet-Fan

Krimifans aus aller Welt lieben das Detektivduo. Die Los Angeles Times schreibt: „Nicht weniger als ein Meisterwerk. Gott sei Dank wird es weitere Fälle mit Bernie und Chet geben.“ Die Abenteuer der besten Detektive der Welt (Chet), gehen weiter. In Englisch sind bereits erschienen „To fetch a thief“, „Thereby hangs a tail“,“Dog on it“ und in Kürze „The Dog who knew too much“.

Stephen King schreibt: „Sehen Sie zu, daß Sie diesen einmaligen Krimi in die Pfoten bekommen!“

Seit neuestem führt Chet im Internet Tagebuch und hat eine eigene Seite auf facebook. Im Blog „Chet the dog“ kann man nachlesen, ob Herrchen Bernie gerade gut oder schlecht gelaunt ist, was Chet vom Bürgerkrieg und Steuern hält (nicht viel!) und wie der Tag so riecht.

Bernie & Chet, von Spencer Quinn, erschienen bei Penhaligon – ISBN 978-3-7645-3070-9

Tücken des Alltags – wie aktiviere ich meine Webcam?

Foto Rainer Sturm / pixelio.de

Foto Rainer Sturm / pixelio.de

Wie hält man Kontakt zu alten Freunden, wenn man weit auseinander wohnt? Dafür gibt es Skype. Das Programm ist leicht zu finden und lässt sich schnell und problemlos herunterladen. Zum Videotelefonieren benötige ich eine Webcam. Die ist in meinen Laptop bereits eingebaut.
Also erst einmal das Benutzerhandbuch gesucht. Das gibt es inzwischen leider nicht mehr gedruckt, sondern nur als Datei auf dem Rechner. Aber der Hersteller meines Laptops hat die Bedienungsanleitung gut versteckt. Ich suche, fahnde, suche. Auf dem Desktop und im Startmenü …… nichts. Es ist wie beim Ostereiersuchen. Dann endlich …. Kurze Freude, die schnell der Ernüchterung weicht. Auf einundneunzig Seiten gibt es keinen einzigen Hinweis wie man die Webcam bedient. Also weitersuchen, es gibt zahlreiche Foren in denen Nutzer mit dem gleichen Problem rätseln und diskutieren. Ihr Computer „sagt“, alles ist okay, die Webcam funktioniert, Dateien müssen nicht aktualisiert werden. Das „sagt“ meiner auch. Aber wie man die Webcam einschaltet, Fehlanzeige. Die Foris diskutieren weiter. Ich wechsele die Seite.

Foto: Q.pictures/pixelio.de

Foto: Q.pictures/pixelio.de

Auf zur Homepage des Herstellers. Obwohl ich den Namen des Laptops und die geforderte Registriernummer exakt eingebe, kommt die Meldung „Gerät unbekannt“.  Ich suche nach einer Support-  oder Chatmöglichkeit, nada (nichts). Doch auf Facebook haben sich bereits andere frustrierte Gerätebenutzer zu Wort gemeldet. Auch ich mache meinem Unmut Luft. „Gefällt mir“ fällt aus, mir gefällt gar nichts mehr. Mal sehen, vielleicht meldet sich der Kundenservice.
Ich gebe nicht auf, maile einer Freundin: “ Wo schaltest Du Deine Kamera ein? Gibt es irgendwo eine Taste?“ „Bei mir drücke ich auf Fn und gleichzeitig F6. Da ist das Kamerasignal in blau. Genauso wieder ausschalten.Wenn sie an ist, leuchtet eine kleine Kontrollleuchte vorn am Rechner.“ kommt die prompte Antwort.

Wieso schafft es ein international renommierter Hersteller nicht, eine so simple Gebrauchsanweisung in einem 91-seitigen Handbuch zu kommunizieren? Meine Suche nach F6 wirkt wie eine archäologische Ausgrabung in den Katakomben einer mystischen Geheimgesellschaft, verwinkelt, versteckt und mit Fußangeln versehen.

Nachtrag: Zwei Tage später gibt es doch noch eine Reaktion auf den Facebook-Eintrag. Ein sehr netter Support Mitarbeiter namens Swen meldet sich und sendet mir einen Softwarelink für die Webcam, der wirklich alle Probleme löst.

Weltuntergang wieder einmal ausgefallen

Na, war das nicht spannend? Gestern lag die Angst richtig in der Luft. Natürlich ist nichts passiert. Wir leben noch. Aber es wurde doch ein großer Rummel gemacht. Ich hoffe, Sie waren nicht bei den Bibberern. Denn wie gesagt, und mehrmals geschrieben, der Maya-Kalender ist sowieso falsch berechnet worden. Ein Kolonialfehler sozusagen. Die Spanier waren zu arrogant, um sich ordentlich mit dem Kalender zu beschäftigen und haben quasi in die Ur-entzifferung einen Fehler eingeführt, den alle Wissenschaftler klaglos übernommen haben. Bis er endlich von einem Mitarbeiter der TU-Berlin, Andreas Fuls, entdeckt wurde.

Also, freut Euch des Lebens und feiert ein wunderbares Weihnachtsfest

Aloha Spirit – Weisheiten aus Hawaii

Manchmal läuft alles wunderbar rund und dann wieder gibt es Tage, da geht vieles schief. Sorgen tauchen auf, Probleme scheinen schwieriger als sonst, die Gefühle schlagen Purzelbaum. Wer hat sich da nicht schon einmal gewünscht, einfach auf einen Knopf zu drücken und auf zauberhafte Weise genau die Antwort zu erhalten, die man jetzt in diesem Augenblick braucht?

H.Klug

So etwas gibt es tatsächlich. Vor kurzem habe ich mir die Aloha Spirit Karten von Serge Kahili King bei Amazon bestellt. Eigentlich waren sie für ein Seminar gedacht, ich wollte die Teilnehmer mit etwas Inspirierendem überraschen. Serge Kahili Kings Weisheiten aus Hawaii schienen mir genau das richtige, um ein Seminar über Quantenenergie abzurunden. Auf 62 wunderschön gestalteten Karten mit Südseemotiven stehen praktische Ratschläge aus dem Huna-Schamanismus für ein harmonischeres Leben. Diese uralte Weisheitslehre ist die Basis für alle heute praktizierten Formen der Quantenheilung.

Die Karten sind Hawaii pur. Die Karte „Wohlfühlen als Maßstab“ zeigt prächtige grüne Schmetterlinge auf orangefarbenem Hintergrund. Auf der Rückseite steht der Rat, den eigenen Gefühlen in Bezug auf Projekte oder Menschen zu trauen, Signale des Unwohlseins zu beachten und danach zu handeln. Andere Motive zeigen Palmen, Papageien, Blüten und Früchte in allen Farben und Formen, Delphine und bunte Fische. Sie stehen als Symbol für Themen wie „Mit anderen Augen“, „Der Spiegel“, „Ordnung im Chaos“ und  „Jeden Erfolg feiern“.

Die Benutzung des hawaiiaischen Kartensets ist denkbar einfach. Einmal kurz mischen und dann intuitiv und ohne zu schauen eine Karte wählen. Diese steht für das Thema nach dem gefragt wurde oder dient als Tageskarte. Die Antworten sind tiefgründig, spirituell und pragmatisch zugleich. Serge Kahili King, der Autor der Aloha Spirit Karten ist ausgebildeter Psychologe und wurde mit vierzehn von seinem Vater in die Huna-Lehre eingeführt. Später wurde er auch von anderen Weisheitslehrern unterrichtet, Weltweit bekannt wurde King durch Bücher wie der Stadt-Schamane und Instant-Healing.